Bloß nicht

Aktualisiert: 18. Okt 2020

Blog

11 Dinge die man in Kuba besser nicht macht

Aktualisiert: 18. Okt 2020

Kuba ist ein vielfältiges und tolerantes Reiseland. Urlauber brauchen weder Sorgen vor Rassismus oder anderweitiger Diskriminierungen zu haben. Gerade hinsichtlich der sexuellen Orientierung ist die Insel nicht nur im Vergleich mit den meisten Nachbarländern äußerst progressiv. Der kubanische Staat sorgt im ganzen Land für Recht, Ordnung und Sicherheit. Ausländer genießen jedoch ein gewisses Maß an Narrenfreiheit. Dennoch gibt es einige Verhaltensregeln, die Ausländer unbedingt beachten sollten. In diesem Artikel werden die wichtigsten Aspekte thematisiert, die bei Nichtbeachten zu Problemen führen könnten.

Wertsachen zur Schau stellen

Viele Kubaner leben in wirtschaftlich komplizierten Bedingungen. Daher sollte man teuren Schmuck und andere Wertsachen besser zu Hause lassen. Auch wenn Kuba sehr sicher ist, können auffällige Wertsachen in seltenen Fällen zu einem Sicherheitsrisiko werden.

Blank ziehen

Während in der DDR die Freikörperkultur einen festen Platz im Leben vieler Menschen einnahm, sollte man in Kuba seine Klamotten liebe am Leib behalten.

Die FKK-Kultur ist den Bewohnen der ehemalige sozialistische Bruder-Insel völlig fremd. An kubanischen Stränden lass sich auch keine Frauen beobachten, die sich Oben-ohne tragen. Lediglich in sehr seltenen Fällen finden sich an Hotelstränden Ausländerinnen, die oben ohne sonnenbaden. Häufig wird diese Freiheit zwar geduldet, dennoch empfinden die meisten Kubaner “oben ohne” als Sittenverfall.

Drogen nehmen

Kuba ist fast drogenfrei. Selbst weiche Drogen wie Marihuana sind kaum verbreitet. Der Konsum und Besitz jeglicher Drogen wird mit drakonischen Strafen geahndet. Bei der Einreise erfolgen an Flughäfen regelmäßig Kontrollen mit Drogenspürhunden. Wer sich berauschen möchte, der Greift also besser auf einen feinen Tropfen Rum zurück.

Über die Stränge schlagen

Jedoch sollte man es mit dem Alkohol auch nicht übertreiben. Zwar ist der Konsum von Alkohol auf der Insel weit verbreitet, dennoch betrinken sich Kubaner sehr selten in Übermaßen. Nach einer Flasche Rum wird nicht gepöbelt oder gar gegrölt. Ausufernde Trinkgelage sollte man aus Respekt von dem Land und den Menschen unterlassen.

Alkohol im Straßenverkehr

Kuba verfolgt im Straßenverkehr eine strikte Null-Toleranz-Politik. Für Fahrer gilt eine 0 Promille Grenze. Zudem ist bereits der Konsum in Fahrzeugen untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Mitfahrer.

Cuba, die Revolution oder Fidel Castro verunglimpfen

Kubaner sind stolz auf ihrer Errungenschaften, die - trotz der virulenten Misswirtschaft - durchaus bemerkenswert sind. Aus Respekt, sollte man nicht zu viel an dem Land herumkritisieren. Wer ein Poster eines kubanischen Nationalhelden von der Wand nimmt, wird sicher nicht in einem Folterknast landen. Dennoch sollte man keine bedeutenden Persönlichkeiten wie etwa die Castros verunglimpfen. Bei den allermeisten Menschen besitzt besonders Fidel Castor einen großen Stellenwert.

Geld auf dem Schwarzmarkt tauschen

Geld sollte unbedingt in Banken und offiziellen Wechselstuben getauscht werden. Wer privat tauscht, macht sich nicht nur strafbar, sondern trägt auch ein nicht unerhebliches Risiko über den Tisch gezogen zu werden.

Gefälschte Zigarren erwerben

Bei Rundreisen kommen fast alle Urlauber mit Jinteros in Kontakt, die vermeintlich originale Zigarren feilbieten. Entgegen der durchaus hochwertigen Schachteln und Logos mit Hologrammen etc. sind 99.9% der Produkte billige Fälschungen. Dies gilt auch für nette Casa Besitzer, die einen nahen Familienangehörigen haben, der die Zigarren angeblich direkt aus der Fabrik erhält. Wer eine solche Schachtel erwirbt, erhält im besten Falle eine durchschnittliche Qualität zu einem nicht besonders guten Preis. Wer weniger Glück hat, bekommt Tabakabfälle oder gar gerollte Bananenblätter. Zudem sollten die Zollbestimmungen bei der Ausfuhr von Tabakprodukten beachtet werden.

Kein geeignetes Wasser trinken

Auf keinen Fall sollte man Wasser trinken, dass nicht aus Flaschen stammt oder sterilisiert wurde. Das gilt auch für alle Getränke bei denen Wasser beigemischt oder in Form von Eiswürfeln beinhaltet ist. Dazu zählen frische Fruchtsäfte in Privatunterkünften und natürlich auch Cocktails wie der beliebte Mojito. Grundsätzlich muss man bei allen Lebensmitteln äußerst vorsichtig sein.

Sich auf Prostituierte einlassen

Wie in den allermeisten Ländern ist auch in Kuba das älteste Gewerbe der Weil weit verbreitet. Immer wieder lassen sich ältere Ausländer mit jungen Kubanern*innen beobachten. Diese Arrangements werden meistens toleriert. In extremen Konstellationen muss jedoch damit gerechnet werde, dass die Polizei einschreitet.

Nachlässig oder gutgläubig sein

In Kuba muss man leide häufig zweimal hinschauen, ob alles beim Rechten ist. Dies gilt sowohl beim Bezahlen als auch bei vielen anderen Gelegenheiten. Etwa sollte einem vor Taxifahrten oder Restaurantbesuchen unbedingt der Preis klar sein. Auch die eine oder andere Geschichte von Hilfesuchenden oder anderen Menschen die den Kontakt mit Ausländern suchen ist nicht immer ohne finanzielles Interesse initiiert.

Überblick über 11 Dinge, die man in Kuba bloß nicht Machen sollte:

    1. Wertsachen zur Schau stellen
    2. FKK Baden
    3. Drogen nehmen
    4. Über die Stränge schlagen
    5. Alkohol im Straßenverkehr
    6. Cuba, die Revolution oder Fidel Castro verunglimpfen
    7. Geld auf dem Schwarzmarkt tauschen
    8. Gefälschte Zigarren erwerben
    9. Kein geeignetes Wasser trinken
    10. Sich auf Prostituierte einlassen
    11. Nachlässig oder gutgläubig sein
error: