Osten

Aktualisiert: 21. Okt 2020

Reiseführer

Ostkuba

Aktualisiert: 21. Okt 2020

Der Osten Kubas ist der wildeste Teil der Insel. Auch wenn die ganze Insel zur Karibik zählt, fühle es sich hier auch wirklich danach an. Nicht nur das Klima ist hier heißer als im Rest des Landes. Bekannt ist die Region für heiße Rhythmen und wilde Feste. Im sogenannten Oriente hat Kuba eine  ganz eigene Identität. Lage Zeit war der Osten des Landes recht isoliert, besonders die entlegenen Bergregionen. Etwa 1000 Kilometer entfernt von der Metropole Havanna verläuft noch heute das Leben in einer ruhigeren Gangart.

Top-Highlights in Ostkuba:

Kubas zweitgrößte Stadt »Santiago de Cuba«
tropische Naturparadies »Baracoa« im tiefsten Osten
Kubas zweitwichtigster Badeort »Guardalavaca«
Kubas höchstes Gebirge »Sierra Maestra«

Reist man aus dem Zentrum Kubas Richtung Osten, kommt man im Oriente an, sobald die Stadt Las Tunas, die auch als der Balkon des Ostens bezeichnet wird, erreicht ist. Weiter östlich befindet sich die Provinzhauptstadt Holguin, die für ihren schönen Badestrand Guardalavaca bekannt ist.

Parque Céspedes und historisches Rathaus in Santiago

Südlich von Holguin liegt schließlich Santiago de Cuba, die Stadt die sich in direkter Nachbarschaft zur fast 2000 Meter aufragenden Sierra Maestra befindet.

Zugang zum Turquino Nationalpark

Bedeutend in der Geschichte Kubas ist die westlich von Santiago liegende Kleinstadt Bayamo, die als Wiege der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Spanien gilt. Östlich Santiagos befindet sich Guantamo, das nicht nur durch das Lied der Gunatanamera weltbekannt wurde, sondern auch durch den amerikanischen Marinestützpunkt, dessen trauriger Bekanntheitsgrad keiner weiteren Erläuterung bedarf. Nirgend sonst kommen sich der selbsternannte Erzfeind und Kuba so nah wie an dieser Stelle.

Im tiefsten Osten liegt, eingebettet in tropischer Natur, das Städtchen Baracoa, das die erste Stadt Kubas war. Baracoa war lange Zeit vom Rest des Landes abgeschnitten. Erst nach dem Sieg der Revolution wurde eine beeindruckende Passstraße errichtet, die die Stadt an den Rest des Landes anschloss.

Der Tafelberg, das Wahrzeichen Baracoas

Auch, wenn es im Osten weniger Traumstrände gibt, als im Rest des Landes ist Region ein Paradies für Naturfreunde. In der zerklüfteten Berglandschaft sind ganze sieben Nationalparks zu erkunden. Der bekannteste Nationalpark wurde nach dem deutschen Abenteuer Alexander von Humboldt benannt, der in Kuba forschte.

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